Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

Freitag, 7. März 2025

Tafel und Foodsharing - Ergänzung oder Konkurrenz?

© Gabriele Rasenberger


 Ergänzen sich die Tafel und Foodsharing, oder ist es eine Konkurrenz, wie manche meinen?

Da kann man ganz einfach mal überlegen: Beide bekommen von Lebensmitteläden ihr Obst, Gemüse, Wurst...  Also scheint für eine der Gruppen immer etwas nicht da zu sein, und damit Konkurrenz. Oder doch nicht?

Wer zur Tafel geht, hat wenig Geld, ist wirklich darauf angewiesen. Da es jedoch immer mehr Menschen gibt, die auf die Tafel angewiesen sind, gibt es für Einzelpersonen und Familien immer nur eine bestimmte Menge der Lebensmittel, die sie nehmen können. Als ehemalig Kundin der Tafel kenne ich es so. Damit ist es zwar ein "Zuschuss" zum normalen Einkauf, mehr aber nicht. Zudem ist es oft so, dass  man - je nach Region und Regeln der jeweiligen Tafel - nur einmal in der Woche kommen darf.  Immerhin: Man kann ein wenig Geld sparen

Und wie ist es bei Foodsharing? Nun, da ist es egal wieviel man verdient.  Zwar sollte man bei einigen Läden auch nicht als Einzelperson täglich kommen. 
In den Geschäften selbst hat die Tafel, die auch abholt Vorrang. Das was die Tafel nicht holt wird dann von den ehrenamtlichen Mitarbeitern von foodsharing abgeholt, zum Beispiel Lebensmittel, deren MdH überschritten ist, das aber noch gut aussieht; Obst/Gemüse, welches schnell verarbeitet werden muss, Backwaren, die am Tag selbst nicht verkauft werden.
Was passiert dann damit? Diejenigen, die es abholen nehmen meist einen Teil für sich, verschenken es an Bekannte und Verwandt und vor allem: Die sogenannten Fairteiler werden damit befüllt. So kann jeder was nehmen. Viele freuen sich und es kommt auch gut an. Und: Es dürfen auch andere Leute Lebensmittel geben. Wichtig dabei ist, dass diese verschlossen sind, es dürfen keine selbstgesammelten Pilze sein, kein Alkohol, keine Milchprodukte und nichts was in den Kühlschrank gehört.

Die meisten Fairteiler haben keinen Kühlschrank, so dass vor allem Gemüse, Obst, Salat und Backwaren dort sind. Empfindliche Sachen dürfen leider nicht gelagert werden. Bei manchen Fairteilern gibt es zusätzlich einen Kühlschrank. Da lagern dann etwas empfindliche Sachen, aber auch kein Hackfleisch.

Neben ganz normalen Lebensmittelgeschäften gibt es z. B. auch Lokale, die an Foodsharing weitergeben. Dies sind dann kleinere Mengen. Und eben zum Teil schon Gekochtes, was man gar nicht an die Tafeln geben könnte. So wird auch hier der Lebensmittelverschwendung entgegengewirkt.

Wer bei Foodsharing mitmacht und regelmäßig abholt kann übrigens einiges an Geld sparen, manche brauchen fast nichts mehr einkaufen. Es lohnt sich daher, hier mitzumachen.

 

Donnerstag, 18. Mai 2023

Kostenloser Ersatz für Spinat - Variante Eins


 Sie wächst gerade überall - die Brennnessel. Für viele einfach nur Unkraut aber eigentlich ein ganz toller, kostenloser Ersatz für Spinat.

Die Blätter vorsichtig pflücken, am besten mit Gartenhandschuhen, da kann nichts passieren.


Ein großes Sieb voll mit Blättern hatte ich für mich gepflückt.  Gut abwaschen und dann wie Spinat zubereiten. - Da hat jeder sein eigenes Rezept.


 Die Brennnesseln  so nach und nach in die Pfanne oder den Topf geben. Ruhig ganz voll machen, denn diese zerfallen ebenso wie auch Spinat, wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist.




Schmeckt als Gemüse zu allem, zu dem man auch den normalen Spinat essen würde.

Übrigens ist dieser auch sehr gesund, hat mehr Eisen als Spinat, viele Vitamine und wirkt entwässernd.


Guten Appetit





Donnerstag, 16. Juni 2022

Alternative für Reis


Zum Backen, vor allem vom Brot, kaufe ich mir das Korn dafür und mahle es in einer Getreidemühle. Gerne lese ich auch, was denn dabeisteht und war etwas überrascht, als ich dies fand: 

Für diejenigen, die es nicht lesen können: Da steht ein Grundrezept, um Roggen als Beilage zum Essen zu haben.  Für zwei Personen sollen 125 g Roggen ca 50 bis 60 Minuten gegart werden. Das habe ich gemacht und war gespannt.

Dieser Vollkorn-Roggen schmeckt ähnlich wie Reis. Darum die Frage: Warum nicht öfters mal zu Roggen statt zu Reis greifen?  Zusätzlich tun wir etwas für die Ökobilanz unseres Planeten, denn Roggen muss nicht aus Asien eingeflogen werden

Ich probiere mal weitere Rezepte aus. Jedenfalls lohnt es sich auf alle Fälle, statt zu Reis zu Roggen zu greifen. 


Sonntag, 15. Mai 2022

Pizza-Toast-Schnitte

©Gabriele Rasenberger

Zutaten:
16 Scheiben Toast oder anderes Brot
Gemüsereste wie Paprika, Zwiebel, Zucchini...
200g Wurstreste
200g Käsereste oder geriebenen Käse
 1 Becher  Creme fraiche
Salz, Pfeffer, Pizzagewürze

Zubereitung: 
Wurst, Gemüse und Käse so klein wir nur möglich schneiden. Hier ein Beispielbild:
© Gabriele Rasenberger

Alle Zutaten, außer das Brot zusammenmischen. Es soll eine streichfähige Creme entstehen. Dann auf das Toast geben und dieses diagonal durchschneiden

© Gabriele Rasenberger

Im Ofen bei 175° C ungefähr 10-15 Minuten backen, eben so lange, bis der Käse geschmolzen ist.

Diese Schnitten kann man mit allen Arten von Brot machen. Und vor allem: Auch wenn sich spontaner Besuch ankündigt und man  nur Reste im Hause hat. Es sieht gut aus


Guten Appetit





 

Dienstag, 12. Oktober 2021

Gepoppter Amaranth


Amaranth kann man in sehr großen Packungen kaufen. Man kann es zu allen möglichen Sachen nehmen, ob für ein Müsli, zum Backen...
Aber - wie man oben sehen kann - genauso wie  Mais lässt es sich "poppen" 

Den Amaranth wie unten in eine  heiße Pfanne oder einen heißen Topf geben. Nach einer Weile beginnt der Amaranth sich zu ändern.

Tipp: Da der Amaranth wesentlich kleiner als Mais ist, sollte man nicht zu viel auf einmal nehmen, sonst könnte dieser verbrennen.

Gutes Gelingen!



 

Tafel und Foodsharing - Ergänzung oder Konkurrenz?

© Gabriele Rasenberger  Ergänzen sich die Tafel und Foodsharing, oder ist es eine Konkurrenz, wie manche meinen? Da kann man ganz einfach ma...