Im Ofen bei 175° C ungefähr 10-15 Minuten backen, eben so lange, bis der Käse geschmolzen ist.
Diese Schnitten kann man mit allen Arten von Brot machen. Und vor allem: Auch wenn sich spontaner Besuch ankündigt und man nur Reste im Hause hat. Es sieht gut aus
Vor ungefähr 45 bis 50 Jahren hat man es noch in Restaurants bestellen können, doch es ist heutzutage fast nirgends mehr zu finden: Strammer Max.
Zwei Varianten kenne ich von diesem günstigem Gericht.
Heute die erste.
Zutaten:
Brot
Butter
Schinken
Käse
Essiggurken
Salat
Eier
Zunächst eine Brotscheibe schneiden. Eigentlich heißt es Bauernbrot, aber es geht jedes Brot, das im Haus zur Verfügung steht. Dieses kurz in einer Pfanne anrösten und anschließend mit Butter beschmieren.
Während das Brot belegt wird, schon Spiegeleier anbraten
Das Brot mit Schinken und Käse belegen
Dann Essiggurken auf das Brot geben. Wie, bleibt jeden überlassen. Man kann sie einfach nur halbieren oder klein schneiden. Eine Alternative zu den Gürkchen können Tomaten sein
Nun noch Salat und das Spiegelei auf das Brot geben. - Ich habe es mit Salz und Paprika gewürzt.
Guten Appetit!
Und: nächstens Mal wird eine weitere Variante gezeigt.
Bei "Armen Ritter" handelt es sich um ein Resteessen, was sehr schnell gemacht werden kann und vor allem Kindern gut schmeckt. Mit einem Kind habe ich es für 20 weitere Kinder gemacht.
Zutaten: - (altes) Brot
- Milch
- Eier
- Zucker
- Zimt
- Öl oder Butter zum Anbraten
Hier mal kurz ein Foto vom Ablauf:
Zubereitung:
Brot in Scheiben schneiden. Milch mit aufgeschlagenen Eiern verschlagen. Brot darin einweichen.
Öl/Butter in Pfanne erhitzen. Dort die Brotscheiben von beiden Seiten anbraten.
Zucker und Zimt mischen
Noch warm das angebratene Brot in der Zimt-Zucker-Mischung wenden.
Wer kennt es nicht: Da bleibt Brot übrig, sehr viel. Manchmal wird es sogar hart. Oft habe ich es erlebt, dass es weggeworfen wird. Oder es wird - was genauso schlimm ist - an Tiere verfüttert. (Das schadet deren Magen)
In Geschäften kann man oft für teures Geld Brotscheiben mit Geschmack kaufen. Eine gute, aber teure Alternative zu Chips.
Warum dann nicht lieber selbst machen?
Zunächst das Brot in dünne scheiben schneiden. Je nach Größe, Scheiben halbieren oder vierteln.
Danach kann man sich entscheiden, welchen Geschmack das Brot zum Knabbern haben soll. Hierfür vielleicht Gewürze rausuchen, auch entsprechendes Öl. Je nachdem, ob es ein Öl mit Geschmack hat, reicht es auch, die Scheiben mit Öl einzureiben. (Hätte bei mir gereicht, ich habe selbstgemachtes Knoblauchöl
Nun die Scheiben damit tränken. Nicht zu viel, denn der Rest muss abtropfen. Lässt sich gut aufbewahren.
Was mit altem Brot machen? Es ist zu schade einfach wegzuwerfen. Leider konnte ich bei verschiedenen Menschen jedoch beobachten, dass genau dies gemacht wird. Oder, was genauso schlimm ist: Es wird (wilden) Tieren zum Fressen gegeben. Nur zur Info: Das ist für ganz viele Tiere nicht gut, sie können sogar daran sterben.
Zutaten: altes (Weiß)Brot
Milch
evtl. Zucker
nach Belieben: Puddingpulver, Vanilleschote, Obstaroma....
Zubereitung:
Das Brot wird in feine Scheiben geschnitten.
Inzwischen wird die Milch aufgekocht. Diese dann heiß über das Brot gegeben.
Varianten
Statt Milch einen Pudding zubereiten, mit mehr Milch als sonst
Obst dazu geben
Obst: Aus dem Glas oder der Dose, dann die Flüssigkeit zur Milch geben
Ein Aroma dazugeben, welches besonders gut schmeckt.
Die Variationen sind vielfältig. Manche kennen die Speise als Kirsch-Michel. Aber man kann viel mehr daraus machen.
Vor längerer Zeit habe ich ein schnelles Brot vorgestellt. Dieses kann auch mit einem Teil des Grundteigs Hermann gemacht werden.
150 - 200g des Grundteiges von "Hermann" nehmen. Sowohl von der Flüssigkeit als auch vom Mehl soviel auffüllen, dass es je 500 g/ml aufgefüllt werden, denn es schon dabei. Diesen Teig dann nochmals einen ganzen Tag gehen lassen. Die restlichen Zutaten zugeben und backen.
Nachdem ich dieses kurze Video gesehen hatte, habe ich das Brot
sofort gebacken, inzwischen schon öfters immer in verschiedener
Zusammensetzung.
Teig, der schon gegeangen ist
Zutatenliste:
§500 g Mehl
§250 g aromatische Zutaten
§1 Würfel Hefe oder 1 P Trockenhefe
§500 ml lauwarmes Wasser
§1 ½ Teel. Salz
§1 Essl. Essig
§ 1 Essl. Honig
Zum Mehl: Es können verschiedene Sorten sein, da kann man
variieren, wie man möchte, egal ob helles Mehl, oder Vollkornmehl. Ich selbst
habe eine Getreidemühle und mahle das Korn, habe also immer Vollkornmehl
Zu den aromatischen Zutaten: Da kann man auch variieren, wie man
möchte. Egal ob Nüsse, Gemüsereste, getrocknetes Obst, Körner… - Jedesmal kann
das Brot anders werden.
Zur Hefe: Für Anfänger ist es mit Trockenhefe einfacher
Zubereitung
(für Anfänger):
Vorbereitung: Kastenform fetten, evtl. noch mehlen
Mehl, Trockenhefe und die anderen Zutaten alle gemeinsam in eine
Schüssel geben
und gut verkneten. Mindestens eine Stunde zugedeckt bei
Wärme gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten und in eine Kastenform geben. Hier auch
nochmals mindestens eine halbe Stunde zugedeckt bei Wärme gehen lassen.
Eine Schüssel mit Wasser ist im Backofen
Backofen auf 200°C mit Ober-/Unterhitze vorheizen. Zum Backen eine
Schüssel mit Wasser in den Backofen geben
Ca. 30 Minuten bei 200°C backen, dann auf 180°C runterschalten,
nochmals ungefähr eine halbe Stunde backen.
Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
WICHTIG: Nicht zu lange in der Kastenform lassen, wirklich relativ schnell aus der Form nehmen, damit das Brot nicht feucht bleibt!
Tipps:
Je länger der Teig gehen darf, desto lockerer wird das Brot.(Man könnte also z. B. in der Frühe, bevor man zur Arbeit geht, den Teig zubereiten und das Brot dann backen, wenn man von der Arbeit zurück kommt.)
Und je länger der Teig geht, desto besser können Menschen, die kein Gluten vertragen, dieses Brot vertagen, falls dort Weizen oder Dinkel dabei ist.
Es können wirklich die verschiedenste Reste verwertet werden, egal ob süß oder salzig. Es kann Schinken sein, oder geröstete Zwiebeln, Gemüse, getrocknete Früchte...
Weißbrot und Brötchen, wie auf dem Bild zu sehen sind, hebe ich
gerne auf, auch wenn diese schon hart sind. Daraus lassen sich noch jede Menge
Rezepte machen.
Diesmal nur ein kleiner Tipp dafür:
Wer eine sehr gute
Küchenmaschine mit einem guten Messer hat, kann zum Beispiel selbst
Semmelbrösel machen, einfach das Brot etwas klein schneiden und in die Maschine
geben. Fertig!