Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

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Mittwoch, 2. September 2020

Käsekuchen mit natürlichen Farben färben


Eine wunderbare Farbe hat dieser Käsekuchen. 
Das kommt von keiner künstlichen Lebensmittelfarbe, sondern von Früchten, die es in der Natur gibt.

Für Käsekuchen hat wohl jeder sein eigenes Rezept, daher werde ich keines angeben. 
Für den Kuchen hatte ich Brombeeren gepflückt und püriert.



Die pürierte Masse wird in die Quarkmasse gegeben. Die fertige Masse dann in die Form füllen.


 Je nach Größe des Kuchens und nach Menge des Obstes, kann die Farbe variieren.  Während der Kuchen ganz oben fast pink war, wurde der andere, kleine Kuchen nach dem Backen dunkellila.

Einfach mal ausprobieren, auch mit verschiedenem Obst, zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen... - einfach jedes Obst, welches färbt

Guten Appetit







 

Donnerstag, 19. März 2020

Mini-Käsekuchen aus Resten

©Gabriele Rasenberger


„Käsekuchen aus Resten? Wie soll das denn gehen?“ Manch einer wird sich das fragen.  Aber es geht:
Zunächst habe ich einen ganz normalen Käsekuchen machen wollen – Hier hat wahrscheinlich jeder ein Rezept. Die Füllung hatte ich auch schon gemacht. Nur die Hauptzutat fehlte: Quark/Frischkäse…
Da  verschiedene Frischkäse-Reste bei mir waren habe ich jeweils zwei bis drei Löffel der Füllung mit  Frischkäse verrührt.  Und zwar nur mit einer Sorte.   Diese dann in Muffinformen füllen. – So kann man dann einen „normalen“ Käsekuchen machen und gleichzeitig einen sehr kleinen.
Allerdings habe ich keinen Boden gemacht, sondern Papiere verwendet.

Mein Resultat: Es lohnt sich wirklich, die einmal zwischendurch zu machen.  Ich war positiv erstaunt vom Geschmack. Warum also nicht mal einen eher würzigen Käsekuchen machen?
Sehr gut hat mir selbst der kleine Käsekuchen mit körnigem Frischkäse geschmeckt und der mit Kräuterkäse.

Also: Einfach mal ausprobieren!

Dienstag, 24. September 2019

Hefeteig - mit Frischhefe

©Gabriele Rasenberger

Den schnellen Hefeteig mit  Trockenhefe habe ich hier schon vorgestellt. Nun der Hefeteig mit frischer Hefe. Die Zutaten sind die gleichen, wie bei Trockenhefe. 



©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger

Und: Man kann die Hefe auch erst mal einfach nur mit etwas Zucker und Flüssigkeit ansetzen. Das erspart den Vorteig. - Wie unten auf dem Foto zu sehen ist, geht die Hefe ziemlich auf...
(Vorteig: Hefe mit Zucker, etwas Flüssigkeit und Mehl ansetzten.)
Mit Trockenhefe habe ich den Tipp hier gezeigt.

©Gabriele Rasenberger

Wer einen dunklen Teig machen möchte, so wie ich, nimmt etwas weniger Mehl, ersetzt dies durch Kakao
Unter einem Tuch in der Schüssel gehen lassen und so verarbeiten, wie ich es beim anderen Rezept beschrieben habe.

©Gabriele Rasenberger

 Frischhefe geht mehr auf, als die Trockenhefe. - Einfach mal das Foto unten (aufgegangener Teig), mit dem aufgegangenen Teig mit Trockenhefe vergleichen.

©Gabriele Rasenberger

Tipps: 
  • Wenn man den Teig schon verarbeitet hat, geformt hat, kann man ihn gerne nochmals aufgehen/ruhen lassen. Das schadet dem Teig nicht, macht diesen höchstens noch lockerer.
  • Hefe lässt sich gut einfrieren. So kann man immer frische Hefe zu Hause haben. Einfach einen Tag vor der Verarbeitung in Kühlschrank auftauen lassen. 
  • Ansonsten gelten die gleichen Tipps, die ich schon beim Hefegebäck mit Trockenhefe gegeben habe.




Sonntag, 16. Juni 2019

Rote-Beete-Kuchen mit Nüssen

©Gabriele Rasenberger


Rote Beete sind nicht jedermanns Geschmack. Doch wenn man diese gar nicht schmeckt und/oder nicht sieht, dann kann sie eigentlich jeder essen. Daher hier ein tolles Kuchenrezept:
WICHTIG für den Umgang mit Rote Beete: Sie färben! Daher Schutz für die Kleidung tragen und Handschuhe

Zutaten:
200 ml Öl
200-250 g Zucker
3 Eier
200g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt oder Lebkuchengewürze
150 g rote Beete
200 g Nüsse nach Wahl

Vorbereitung:
Zunächst Rote Beete kochen, schälen und raspeln
Nüsse anrösten, abkühlen lassen und etwas zerkleinern
Backform fetten, evtl. mit gemahlenen Nüssen ausstreuen.
Ofen auf 180°C vorheizen, auf Ober- und Unterhitze.

Die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Zimt, Nüsse mischen.

Zubereitung:
Eier schaumig schlagen und langsam Öl dazugeben. Wenn es schön luftig ist, nach und nach die gemischten trockenen Zutaten dazugeben. Zum Schluss die roten Beete unterrühren.


Teig in eine Form geben und ungefähr 45 -60 Minuten backen.


© Gabriele Rasenberger

TIPP:
Damit die roten Beete sich wirklich gut verteilen in Mehl wenden. So sind sie überall im Teig




Noch ein weiterer Hinweis: 
Ich hatte einmal hier ein schnelles Brot vorgestellt. Als aromatische Zutaten kann man rohe rote Beete verwenden. Unten ein Bild:
Ich verwende Vollkornmehl, ansonsten würde es noch roter aussehen. Wenn man Kindern nicht sagt, dass rote Beete verwendet wurden, essen sie das Brot bestimmt gerne, denn gefärbte Kuchen... sind in.
©Gabriele Rasenberger

Mittwoch, 31. Januar 2018

Schnelles Brot



Nachdem ich dieses kurze Video gesehen hatte, habe ich das Brot sofort gebacken, inzwischen schon öfters immer in verschiedener Zusammensetzung.

Teig, der schon gegeangen ist

Zutatenliste:

§  500 g Mehl
§  250 g aromatische Zutaten
§  1 Würfel Hefe oder 1 P Trockenhefe
§  500 ml lauwarmes Wasser
§  1 ½ Teel. Salz
§  1 Essl. Essig
§   1 Essl. Honig

Zum Mehl: Es können verschiedene Sorten sein, da kann man variieren, wie man möchte, egal ob helles Mehl, oder Vollkornmehl. Ich selbst habe eine Getreidemühle und mahle das Korn, habe also immer Vollkornmehl
Zu den aromatischen Zutaten: Da kann man auch variieren, wie man möchte. Egal ob Nüsse, Gemüsereste, getrocknetes Obst, Körner… - Jedesmal kann das Brot anders werden.
Zur Hefe: Für Anfänger ist es mit Trockenhefe einfacher

Zubereitung (für Anfänger):

Vorbereitung: Kastenform fetten, evtl. noch mehlen
Mehl, Trockenhefe und die anderen Zutaten alle gemeinsam in eine Schüssel geben
und gut verkneten. Mindestens eine Stunde zugedeckt bei Wärme gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten und in eine Kastenform geben. Hier auch nochmals mindestens eine halbe Stunde zugedeckt bei Wärme gehen lassen.

Eine Schüssel mit Wasser ist im Backofen

Backofen auf 200°C mit Ober-/Unterhitze vorheizen. Zum Backen eine Schüssel mit Wasser in den Backofen geben
Ca. 30 Minuten bei 200°C backen, dann auf 180°C runterschalten, nochmals ungefähr eine halbe Stunde backen.
Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
WICHTIG: Nicht zu lange in der Kastenform lassen, wirklich relativ schnell aus der Form nehmen, damit das Brot nicht feucht bleibt!


Tipps: 
Je länger der Teig gehen darf, desto lockerer wird das Brot.(Man könnte also z. B. in der Frühe, bevor man zur Arbeit geht, den Teig zubereiten und das Brot dann backen, wenn man von der Arbeit zurück kommt.) 
Und je länger der Teig geht, desto besser können Menschen, die kein Gluten vertragen, dieses Brot vertagen, falls dort Weizen oder Dinkel dabei ist.
Es können wirklich die verschiedenste Reste verwertet werden, egal ob süß oder salzig. Es kann Schinken sein, oder geröstete Zwiebeln, Gemüse, getrocknete Früchte... 


Guten Appetit!




Freitag, 17. November 2017

Käsegebäck


Hartkäse wird so gut wie nie schlecht. Wenn man diesen falsch lagert und er in Scheiben ist, kann es zu Schimmel kommen. Das gleiche gilt für geriebenen Käse. Aber was damit machen?
Ganz einfach kann man Käsegebäck zubereiten und hat gleichzeitig eine Knabberei, die günstiger und gesünder als gekaufte Knabbereien sind.

Das Grundrezept ist leicht für eine größere Menge umzurechnen. Man braucht:
100 g Mehl
100 g Käse
1 Ei

Den Käse klein schneiden oder fein reiben. Dann alle Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten.
Ausrollen.
 Dann kann man entweder  wie bei Plätzchen ausstechen, oder man schneidet dünne, lange Stangen und dreht sie etwas. Nun wird das noch rohe Gebäck mit Eigelb bestrichen. Wer will, kann es auch betreuen, z. B. mit Kümmel, Mohn, Sesam…



Bei 175°C ungefähr 10 – 15 Minuten backen.

Backpulver braucht man nicht, durch den Käse geht das Gebäck ziemlich gut auf.


Samstag, 14. Oktober 2017

Schneller Apfelkuchen


„Backen ist doch total schwer! Das kann ich garantiert nicht!“
Diese Äußerung machte einmal eine junge Frau mir gegenüber. Daraufhin habe ich mit ihr einen ganz einfachen, schnellen Obstkuchen gebacken.
Hier im Blog ist es ein Apfelkuchen, es geht aber mit jedem Obst.


geschälte und entkernte Äpfel in Zitronenwasser legen

Die Zutaten für die kleine Form, die ich hatte:

Ø  150g Butter oder Margarine,
Ø  150 g Zucker (eher etwas weniger)
Ø  1 Päckchen Vanillezucker
Ø  3 Eier
Ø  300 g Mehl
Ø  1Eßl Backpulver

 Außerdem braucht man Äpfel, bzw. anderes Obst
Die Äpfel habe ich vorher mit der Gabel eingeritzt.

Zubereitung:
Zunächst habe ich die Äpfel geschält, entkernt, in Viertel geschnitten und in Zitronenwasser gelegt. Die Backform habe ich gefettet und bemehlt.
Außerdem wird der Backofen auf 175 °C Unter-/Oberhitze vorgeheizt.

Butter cremig rühren, Zucker und Vanillezucker dazugeben, dann so nach und nach die Eier. Zum Schluss Mehl und Backpulver. Dann ist der Teil schon fertig.
Diesen in die Form geben, das Obst dazu geben und ab in den Ofen.
Ungefähr 45 – 60 Minuten backen lassen.





Varianten:
Man kann je nach Obst in den Teig das geben, was dazu passt. Ich hatte z. B. noch eine Zimt-Zucker-Mischung übrig, die ich nicht so oft brauche, daher auch dazu gegeben.
Falls es sich um Obst aus der Dose handelt, kann  ein wenig Saft dazu gegeben werden, oder ein Guss aus diesem Saft gemacht werden, der dann oben auf den Kuchen kommt
Auch passen manchmal Mandeln oder Nüsse dazu. Einfach ausprobieren und kreativ sein.



Guten Appetit!

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