Eine wunderbare Farbe hat dieser Käsekuchen. Das kommt von keiner künstlichen Lebensmittelfarbe, sondern von Früchten, die es in der Natur gibt.
Für Käsekuchen hat wohl jeder sein eigenes Rezept, daher werde ich keines angeben. Für den Kuchen hatte ich Brombeeren gepflückt und püriert.
Die pürierte Masse wird in die Quarkmasse gegeben. Die fertige Masse dann in die Form füllen.
Je nach Größe des Kuchens und nach Menge des Obstes, kann die Farbe variieren. Während der Kuchen ganz oben fast pink war, wurde der andere, kleine Kuchen nach dem Backen dunkellila.
Einfach mal ausprobieren, auch mit verschiedenem Obst, zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen... - einfach jedes Obst, welches färbt
„Käsekuchen aus Resten? Wie soll das denn gehen?“ Manch einer wird
sich das fragen. Aber es geht:
Zunächst habe ich einen ganz normalen Käsekuchen machen wollen –
Hier hat wahrscheinlich jeder ein Rezept. Die Füllung hatte ich auch schon
gemacht. Nur die Hauptzutat fehlte: Quark/Frischkäse…
Da verschiedene
Frischkäse-Reste bei mir waren habe ich jeweils zwei bis drei Löffel der
Füllung mit Frischkäse verrührt. Und zwar nur mit einer Sorte. Diese dann in Muffinformen füllen. – So kann
man dann einen „normalen“ Käsekuchen machen und gleichzeitig einen sehr
kleinen.
Allerdings habe ich keinen Boden gemacht, sondern Papiere
verwendet.
Mein Resultat: Es lohnt sich wirklich, die einmal zwischendurch zu
machen. Ich war positiv erstaunt vom
Geschmack. Warum also nicht mal einen eher würzigen Käsekuchen machen?
Sehr gut hat mir selbst der kleine Käsekuchen mit körnigem
Frischkäse geschmeckt und der mit Kräuterkäse.
Den schnellen Hefeteig mit
Trockenhefe habe ich hier schon vorgestellt. Nun der Hefeteig mit frischer
Hefe. Die Zutaten sind die gleichen, wie bei Trockenhefe.
Und: Man kann die Hefe auch erst mal einfach nur mit etwas Zucker und Flüssigkeit ansetzen. Das erspart den Vorteig. - Wie unten auf dem Foto zu sehen ist, geht die Hefe ziemlich auf...
(Vorteig: Hefe mit Zucker, etwas Flüssigkeit und Mehl ansetzten.)
Frischhefe geht mehr auf, als die Trockenhefe. - Einfach mal das Foto unten (aufgegangener Teig), mit dem aufgegangenen Teig mit Trockenhefe vergleichen.
Wenn man den Teig schon verarbeitet hat, geformt hat, kann man ihn gerne nochmals aufgehen/ruhen lassen. Das schadet dem Teig nicht, macht diesen höchstens noch lockerer.
Hefe lässt sich gut einfrieren. So kann man immer frische Hefe zu Hause haben. Einfach einen Tag vor der Verarbeitung in Kühlschrank auftauen lassen.
Ansonsten gelten die gleichen Tipps, die ich schon beim Hefegebäck mit Trockenhefe gegeben habe.
Rote Beete sind nicht jedermanns Geschmack. Doch wenn man diese
gar nicht schmeckt und/oder nicht sieht, dann kann sie eigentlich jeder essen.
Daher hier ein tolles Kuchenrezept:
WICHTIG für den Umgang mit Rote Beete: Sie färben! Daher Schutz
für die Kleidung tragen und Handschuhe
Zutaten:
200 ml Öl
200-250 g Zucker
3 Eier
200g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt oder Lebkuchengewürze
150 g rote Beete
200 g Nüsse nach Wahl
Vorbereitung:
Zunächst Rote Beete kochen, schälen und raspeln
Nüsse anrösten, abkühlen lassen und etwas zerkleinern
Backform fetten, evtl. mit gemahlenen Nüssen ausstreuen.
Ofen auf 180°C vorheizen, auf Ober- und Unterhitze.
Die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Zimt, Nüsse mischen.
Zubereitung:
Eier schaumig schlagen und langsam Öl dazugeben. Wenn es schön
luftig ist, nach und nach die gemischten trockenen Zutaten dazugeben. Zum
Schluss die roten Beete unterrühren.
Teig in eine Form geben und ungefähr 45 -60 Minuten backen.
Damit die roten Beete sich wirklich gut verteilen in Mehl wenden.
So sind sie überall im Teig
Noch ein weiterer Hinweis:
Ich hatte einmal hier ein schnelles Brot vorgestellt. Als aromatische Zutaten kann man rohe rote Beete verwenden. Unten ein Bild:
Ich verwende Vollkornmehl, ansonsten würde es noch roter aussehen. Wenn man Kindern nicht sagt, dass rote Beete verwendet wurden, essen sie das Brot bestimmt gerne, denn gefärbte Kuchen... sind in.
Nachdem ich dieses kurze Video gesehen hatte, habe ich das Brot
sofort gebacken, inzwischen schon öfters immer in verschiedener
Zusammensetzung.
Teig, der schon gegeangen ist
Zutatenliste:
§500 g Mehl
§250 g aromatische Zutaten
§1 Würfel Hefe oder 1 P Trockenhefe
§500 ml lauwarmes Wasser
§1 ½ Teel. Salz
§1 Essl. Essig
§ 1 Essl. Honig
Zum Mehl: Es können verschiedene Sorten sein, da kann man
variieren, wie man möchte, egal ob helles Mehl, oder Vollkornmehl. Ich selbst
habe eine Getreidemühle und mahle das Korn, habe also immer Vollkornmehl
Zu den aromatischen Zutaten: Da kann man auch variieren, wie man
möchte. Egal ob Nüsse, Gemüsereste, getrocknetes Obst, Körner… - Jedesmal kann
das Brot anders werden.
Zur Hefe: Für Anfänger ist es mit Trockenhefe einfacher
Zubereitung
(für Anfänger):
Vorbereitung: Kastenform fetten, evtl. noch mehlen
Mehl, Trockenhefe und die anderen Zutaten alle gemeinsam in eine
Schüssel geben
und gut verkneten. Mindestens eine Stunde zugedeckt bei
Wärme gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten und in eine Kastenform geben. Hier auch
nochmals mindestens eine halbe Stunde zugedeckt bei Wärme gehen lassen.
Eine Schüssel mit Wasser ist im Backofen
Backofen auf 200°C mit Ober-/Unterhitze vorheizen. Zum Backen eine
Schüssel mit Wasser in den Backofen geben
Ca. 30 Minuten bei 200°C backen, dann auf 180°C runterschalten,
nochmals ungefähr eine halbe Stunde backen.
Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
WICHTIG: Nicht zu lange in der Kastenform lassen, wirklich relativ schnell aus der Form nehmen, damit das Brot nicht feucht bleibt!
Tipps:
Je länger der Teig gehen darf, desto lockerer wird das Brot.(Man könnte also z. B. in der Frühe, bevor man zur Arbeit geht, den Teig zubereiten und das Brot dann backen, wenn man von der Arbeit zurück kommt.)
Und je länger der Teig geht, desto besser können Menschen, die kein Gluten vertragen, dieses Brot vertagen, falls dort Weizen oder Dinkel dabei ist.
Es können wirklich die verschiedenste Reste verwertet werden, egal ob süß oder salzig. Es kann Schinken sein, oder geröstete Zwiebeln, Gemüse, getrocknete Früchte...
Hartkäse wird so gut wie nie schlecht. Wenn man diesen falsch
lagert und er in Scheiben ist, kann es zu Schimmel kommen. Das gleiche gilt für
geriebenen Käse. Aber was damit machen?
Ganz einfach kann man Käsegebäck zubereiten und hat gleichzeitig
eine Knabberei, die günstiger und gesünder als gekaufte Knabbereien sind.
Das Grundrezept ist leicht für eine größere Menge umzurechnen. Man
braucht:
100 g Mehl
100 g Käse
1 Ei
Den Käse klein schneiden oder fein reiben. Dann alle Zutaten zu
einem Knetteig verarbeiten.
Ausrollen.
Dann kann man entweder wie bei Plätzchen ausstechen, oder man
schneidet dünne, lange Stangen und dreht sie etwas. Nun wird das noch rohe
Gebäck mit Eigelb bestrichen. Wer will, kann es auch betreuen, z. B. mit
Kümmel, Mohn, Sesam…
Bei 175°C ungefähr 10 – 15 Minuten backen.
Backpulver braucht man nicht, durch den Käse geht das Gebäck
ziemlich gut auf.
„Backen ist doch total
schwer! Das kann ich garantiert nicht!“
Diese Äußerung machte einmal
eine junge Frau mir gegenüber. Daraufhin habe ich mit ihr einen ganz einfachen,
schnellen Obstkuchen gebacken.
Hier im Blog ist es ein
Apfelkuchen, es geht aber mit jedem Obst.
geschälte und entkernte Äpfel in Zitronenwasser legen
Die Zutaten für die kleine
Form, die ich hatte:
Ø150g Butter oder Margarine,
Ø150 g Zucker (eher etwas weniger)
Ø1 Päckchen Vanillezucker
Ø3 Eier
Ø300 g Mehl
Ø1Eßl Backpulver
Außerdem braucht man Äpfel, bzw. anderes Obst
Die Äpfel habe ich vorher mit der Gabel eingeritzt.
Zubereitung:
Zunächst habe ich die Äpfel
geschält, entkernt, in Viertel geschnitten und in Zitronenwasser gelegt. Die
Backform habe ich gefettet und bemehlt.
Außerdem wird der Backofen
auf 175 °C Unter-/Oberhitze vorgeheizt.
Butter cremig rühren, Zucker
und Vanillezucker dazugeben, dann so nach und nach die Eier. Zum Schluss Mehl
und Backpulver. Dann ist der Teil schon fertig.
Diesen in die Form geben, das
Obst dazu geben und ab in den Ofen.
Ungefähr 45 – 60 Minuten
backen lassen.
Varianten:
Man kann je nach Obst in den
Teig das geben, was dazu passt. Ich hatte z. B. noch eine Zimt-Zucker-Mischung
übrig, die ich nicht so oft brauche, daher auch dazu gegeben.
Falls es sich um Obst aus der
Dose handelt, kann ein wenig Saft dazu
gegeben werden, oder ein Guss aus diesem Saft gemacht werden, der dann oben auf
den Kuchen kommt
Auch passen manchmal Mandeln
oder Nüsse dazu. Einfach ausprobieren und kreativ sein.