Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

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Donnerstag, 5. März 2020

Aufbewahrung von Lebensmitteln

©Gabriele Rasenberger

Zunächst einmal: Sorry, dass es so lange bis zum neuen Post gedauert hat. Die hat persönliche Gründe.

Im letzten Beitrag habe ich über den Einkauf von Lebensmittel geschrieben, nun geht es um die Aufbewahrung.  Dazu gäbe es viel zu schreiben, ich werde nur einiges berichten. 
Viele werden denken: Das ist doch klar! Aber: In der Zeit, in der ich in der Familienpflege gearbeitet habe, hatte ich so einiges erlebt…


Frisches Obst und Gemüse:
Entweder in zuständigen Obstkörben in der Küche lagern, oder im Gemüsefach des Kühlschranks. Dabei nie mehr kaufen, als gebraucht wird. Darauf achten, dass es nicht schimmeln kann. Also im Sommer, bei hohen Temperaturen lieber mal in den Kühlschrank geben

Gegartes, gerade Gekochtes:
Es gibt Leute, die kochen und lassen dann alles ganz lange auf dem Herd stehen; manchmal über Tage. So haben aber Bakterien die Zeit, gut zu arbeiten. Daher: Nach dem Kochen aus den heißen Töpfen nehmen. Wenn etwas übrig bleibt in den zugedeckt in den Kühlschrank stellen.  Und zwar in anderen Gefäßen. Dies am Besten in Sichtweite, so kann man jederzeit sehen, was verbraucht werden muss.

Brot:
Es gibt gute Brotkörbe. Aber was machen, wenn man alleine ist und nicht das ganze Brot essen kann? Ich selbst friere es ein, nehme es portionsweise aus dem Gefrierfach.

Dosen:
Nach dem Anbruch unbedingt in ein anderes Gefäß geben und dies in den Kühlschrank stellen. In Augenhöhe stellen, damit man sieht, was verbraucht werden muss.

Milchprodukte:
Diese gehören in den Kühlschrank. Gerade Joghurt und Quark sind oft noch lange nach dem MdH haltbar. Daher ruhig auch die ermäßigten Angebote kaufen, die angeblich wegmüssen.

Eigelb, Eiweiß:
Viele kennen es: Beim Backen muss das Ei getrennt werden, oft wird nur das Eigelb oder Eiweiß gebraucht. Und was wird mit dem Rest gemacht? Ich habe schon Familien erlebt, die es wegwerfen wollten.
Was gut zu wissen ist: Man kann es einfrieren. Also aufheben

Roher Teig:
Dieser kann oft eingefroren werden. Fast jeder Teig (Bei Brandteig habe ich es noch nicht versucht). Daher: Einfach einfrieren.

Soweit mal ein paar Tipps. Es darf in den Kommentaren auf dem Blog gerne ergänzt werden. Wer sich an die Tipps hält, hilft, dass die Lebensmittel haltbar bleiben.


Donnerstag, 7. Februar 2019

Grundrezept "Hermann"

© Gabriele Rasenberger

„Hermann“ wenn ich diesen Namen in Zusammenhang von einem Kuchen nenne, können sich bestimmt noch einige daran erinnern.  Nun kommt das Grundrezept. Wichtig zu wissen: Es braucht mehrere Tage, bis der Teig fertig ist.
1.       Tag: „füttern“:
Ansetzen mit 100 g Weizenmehl Typ 405, 1 EL Zucker, 2 TL Trockenhefe, 150 g lauwarmes Wasser.
 Den Teig zwei Tage zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, dann in den Kühlschrank stellen



© Gabriele Rasenberger
Teig nach dem Ansetzen am ersten Tag

1.       – 4. Tag: täglich umrühren.
5. Tag: nochmals füttern mit 150 g Mehl, 150 g Zucker, und 150 ml Milch.
6. – 9. Tag: täglich umrühren
10. Tag: Den Großteil des Teiges verarbeiten den Rest aufheben

Mit dem Teig kann Brot oder Kuchen gemacht werden, je was man machen will. Ich selbst bin gerade am Versuchen und mache eigentlich beides. Einfach ein viertel zurücklassen, ein Rezept aussuchen und mit den Zutaten des Gebäcks weitermachen.

WICHTIG ZU WISSEN:
Auf keinen Fall mit Metall umrühren oder in eine Metallschüssel geben. Das mag Hermann nicht.
Immer wieder nachsehen, wie Hermann aussieht. Wenn kleine Bläschen entstehen ist der Sauerteig fertig. Entweder nochmals füttern oder verarbeiten.
Wer Vollkornmehl nehmen möchte, muss davon ausgehen, dass der Teig schon eher fertig ist. Daher eher verarbeiten, sonst wird er schlecht.
Den Teig im Kühlschrank aufbewahren, am besten in einem Glas, welches man verschließen kann. Und nicht vergessen: Täglich umrühren.



Freitag, 19. Oktober 2018

Fleisch be- und versorgen



Fleisch ist ein Thema für sich. Die einen sind dagegen, überhaupt Fleisch zu essen, die e können gar nicht ohne Fleisch leben. – Doch: Wo kaufen, wie aufbewahren und auf was ist vor dem Braten/Kochen zu achten? Auf dies soll es in dem Beitrag gehen.

Zunächst zu der Frage, wo das Fleisch gekauft wird.  Ich selbst habe wenig Geld, aber kaufe das Fleisch beim Bauern meines Vertrauens, ein kleiner Landwirt, der nicht täglich, auch nicht unbedingt monatlich schlachtet. Seine Frau hat ein kleines Geschäft Der Vorteil: Das Fleisch ist wirklich absolut frisch, ich weiß wo es herkommt und was drin ist. (Auf der Homepage des Geschäftes ist ein Zeitungsartikel verlinkt, den ich einmal geschrieben habe.)

🐂

Zum Einfrieren:
Wenn  das Fleisch eingefroren wird, dann in Behältern, die die Kälte aushalten. Am besten in Tüten  und so viel Luft wie möglich rauslassen, damit kein Eis an das Fleisch kommt.

Wer Fleisch im Supermarkt, Discounter… einkauft, sollte es aus der Schutzhülle nehmen und in eine Gefriertüte geben,  denn die Schutzhülle hält das Fleisch zwar einigermaßen frisch, hält aber die Kälte des Gefrierschranks nicht ab.

🍗

Zum Auftauen
Ich habe schon erlebt, dass Wurst und Fleisch vom Gefrierfach aus in die Pfanne gegeben wird. -  Oder in der Mikrowelle aufgetaut wird. Dies tut dem Fleisch nicht gut, es muss „sanft“ aufgetaut werden und sollte nicht im eigenen  Wasser sein. Das heißt: Aus dem Gefrierschrank nehmen, aus der Tüte und in ein Sieb. Unter das Sieb einen Teller stellen, damit das Wasser aufgefangen werden kann.
Nach dem Auftauen sollte das Fleisch möglichst schnell verarbeitet werden, noch am selben Tag.


🍗


Vor dem Garen
Das Fleisch mindestens eine halbe Stunde bis eine Stunde vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen. Es soll Zimmertemperatur haben, wenn es verarbeitet wird. 

🍗


Das sind jetzt nur ein paar Tipps, aber damit bleibt die Qualität des Fleisches erhalten und es lohnt sich für den Geschmack.


Tafel und Foodsharing - Ergänzung oder Konkurrenz?

© Gabriele Rasenberger  Ergänzen sich die Tafel und Foodsharing, oder ist es eine Konkurrenz, wie manche meinen? Da kann man ganz einfach ma...