Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

Sonntag, 10. Januar 2021

Kräutersalz aus Tannennadeln


Vielleicht hat der ein oder andere noch Weihnachtsbäume oder ein Gesteck. Was jedoch damit machen? Es hat einiges an Geld gekostet und jetzt einfach entsorgen? Muss nicht sein. Man kann die Nadeln noch verwenden.

Nadelbäume halten viele ätherische Öle, die gesund sind. Daher lohnt es sich, die Nadeln als Gewürz zu nutzen, zum Beispiel als Tannensalz.



Zunächst einmal die die Nadeln von den Ästen zupfen. Darauf achten, dass wirklich kein Wachs oder irgendwas anderes an den Ästen ist. Lieber etwas zu viel, als zu wenig weglassen.


Die Nadeln in einen Hochleistungsmixer geben und pulverisieren. Es gibt auch Geräte, die nicht ganz so leistungsstark sind, da dann eine kleine Pause einlegen es wiederholen.



In ein Gläschen geben und die pulverisierten Nadeln mit Salz mischen. Gut durchschütteln. Das Mischungsverhältnis kann jeder selbst bestimmen.  Bei mir wurden 2 Teile Salz und ein Teil  Tannennadeln genommen.  (Siehe oben)  Es schmeckt gut zu Kartoffel- und Fleischgerichten. 
Nächstes Mal bringe n nochmals ein Rezept von Nadelbäumen. Als ruhig viel pulverisieren, es hält sich ja.

WICHTIG:
Man kann nicht jeden Nadelbaum nehmen!
Die Nordmanntanne kommt oft aus Georgien und ist voll mit Pestiziden, daher nicht zum Verzehr geeignet. Eiben sind giftig. Daher: Nur Nadelgewächs verarbeiten, bei dem man sicher ist, dass es biologisch und nicht giftig ist.


 

Dienstag, 27. Oktober 2020

Fertigmischung Soße: Zutaten ändern (1)




Fertigsoßen kaufen viele Leute. -Was ganz praktisch ist: Da steht ja auch gleich ein Gericht dabei, die Zutaten kann man dann auch noch dazu einkaufen.
Nur: Was ist, wenn das Geld dazu fehlt? Braucht man überhaupt die gleichen Zutaten?
Da ich auf die Tafel angewiesen bin, habe ich immer wieder mal solche Fertigsoßen.  Bei dieser sollte man folgende Zutaten noch dazu geben:
- Lachs
- Lauchzwiebeln
- Tomaten
- Sahne


Tomaten, die hatte ich. Aber alles andere nicht. Doch im Gefrierfach war noch Hähnchenbrust, also helles Fleisch. Das wurde von mir angebraten



Als grünes Gemüse kam bei mir Rosenkohl dazu, denn diesen hatte ich auch da. Dann die Tomaten, Sahne und die angerührte Fertigsoße.

Empfohlen dazu wurde  Reis. Ich hatte jedoch gerade nur Kartoffeln zu Hand, die ich dazu gab. So wurde es ein Eintopf. Da die Kartoffeln leider etwas spät dazu kamen, war der Rosenkohl etwas verkocht.
Geschmeckt hat es sehr gut.

Daher: Einfach mal den Mut haben, auch solche Fertigprodukte zu verändern.



Guten Appetit



Samstag, 26. September 2020

Sirup aus Spitzwegerich


Jetzt beginnt ja wieder die Erkältungszeit. Da ist es dann ganz gut, wenn man etwas dagegen hat. - Noch besser, wenn man es selbst machen kann. So wie der Sirup aus Spitzwegerich. Dem Spitzwegerich wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, was ich selbst auch schon beobachten konnte. Außerdem hat er noch einige Eigenschaften mehr.

Zunächst einmal den Spitzwegerich pflücken und gut waschen.

Abwechselnd mit braunen Zucker lagenweise in eine Glas geben.


Mit Wasser auffüllen und stehen lassen. Die Blätter sollen in der Flüssigkeit sein. Es wird dann dunkelbraun.
Da ich meinen erst vor einer Woche angesetzt hat, wird es wohl noch etwas brauchen, bis es fertig ist.
Den Spitzwegerich dann abgießen und versuchen ohne Beschwerden durch die kalte Jahreszeit zu kommen.







 

Samstag, 12. September 2020

Müsli

©Gabriele Rasenberger


Wenn man die Auswahl beim Frühstück hat zwischen einem Brot mit Nuss-Nougat-Creme und Müsli, was hat wohl mehr Kalorien? 
Es ist das Müsli und zwar das gekaufte, welches ja haltbar gemacht wurde und sehr viel Zucker hat.
Dabei ist es so leicht, Müsli selbst zu machen. Gleichzeitig haben viele die einzelnen Zutaten zu Hause.

©Gabriele Rasenberger

Gerade diejenigen, die viel backen, haben wahrscheinlich Nüsse, Mandeln und ähnliches im Lager. 
Auf frisches Obst legen die meisten auch Wert.
Dann noch Haferflocken oder ähnliches und Milch oder Joghurt (ich nehme gerne Joghurt) Hier auch aufpassen, dass es weder Milch noch Joghurt mit irgendwelchen Aromen oder Zutaten sind. Daher auch Naturjoghurt nehmen.

Die Mandeln habe ich grob zerkleinert. Weitere Nüsse habe ich noch da, auch gemahlene. Könnte man auch in das Müsli geben. 

© Gabriele Rasenberger

Anschließend einfach alle zusammen mischen.Je nach Obst vielleicht noch etwas Süße dazugeben. In diesem Fall Honig, da hier Vitamine erhalten sind.




Ein paar besondere Tipps:
- frischen Ingwer in das  Müsli streuen
- eine Prise Pfeffer oder Chili dazugeben
- Nüsse erst anrösten, damit der Geschmack besser zur Geltung kommt.


Guten Appetit


 

Mittwoch, 2. September 2020

Käsekuchen mit natürlichen Farben färben


Eine wunderbare Farbe hat dieser Käsekuchen. 
Das kommt von keiner künstlichen Lebensmittelfarbe, sondern von Früchten, die es in der Natur gibt.

Für Käsekuchen hat wohl jeder sein eigenes Rezept, daher werde ich keines angeben. 
Für den Kuchen hatte ich Brombeeren gepflückt und püriert.



Die pürierte Masse wird in die Quarkmasse gegeben. Die fertige Masse dann in die Form füllen.


 Je nach Größe des Kuchens und nach Menge des Obstes, kann die Farbe variieren.  Während der Kuchen ganz oben fast pink war, wurde der andere, kleine Kuchen nach dem Backen dunkellila.

Einfach mal ausprobieren, auch mit verschiedenem Obst, zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen... - einfach jedes Obst, welches färbt

Guten Appetit







 

Tafel und Foodsharing - Ergänzung oder Konkurrenz?

© Gabriele Rasenberger  Ergänzen sich die Tafel und Foodsharing, oder ist es eine Konkurrenz, wie manche meinen? Da kann man ganz einfach ma...