Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

Dienstag, 20. Februar 2018

Linseneintopf

Ich gebe zu: Hier sind die Linsen leider verkocht und zu viel Wurst auf dem Teller...


Linseneintopf ist ein Gericht, welches wohl wenige Menschen selbst wirklich selbst machen. Dabei lohnt es sich. Vor allem weiß man, welche Zutaten enthalten sind. Bei Konserven weiß man dies nicht

Zutaten für vier Personen:
 250 g Linsen
2 Karotten
1 Stück Knollensellerie
2-3 Kartoffeln
1 Zwiebel
evtl. noch weiteres Gemüse
pro Person ein Würstchen
Essig
evtl. Senf

Zubereitung:
Je nach Linsensorte müssen die erst eingeweicht werden, manche mehrere Stunden. Daher auf die Packung sehen.
Aus dem Gemüse eine Brühe zubereiten, so wie hier beschrieben. Kartoffeln klein schneiden und dazu geben Linsen dazugeben und einen Schuss Essig.  Nach belieben würzen.
Zum Schluss die Würstchen dazugeben.


Tipp:
Wer Linsen nicht erst einweichen möchte, sich vielleicht erst am Tag selbst überlegt, was er/sie essen will, schaut schon beim Einkauf auf die Packung, ob diese eingeweicht werden müssen.
Wer noch Gemüsereste zu Hause hat, kann statt dem oben angegebenen Gemüse auch anderes nehmen. Jedes Gemüse passt.
Viele Sorten Linsen brauchen Essig, oder zumindest Säure. Also ruhig einen kräftigen Schuss dazugeben.
Übrigens sind Linsen reich an Eiweiß, daher ruhig öfters essen.

Guten Appetit

Samstag, 10. Februar 2018

Gemüsebrühe



Wer Suppe oder Eintopf machen möchte, braucht dazu Brühe. Viele verwenden hierfür  Suppenwürfel oder die gekaufte gekörnte Brühe. Warum aber nicht selbst machen? Evtl. auch für später einfrieren, falls man nicht gleich das Gemüse als Instantbrühe trocknet…
Es ist ganz leicht:
Zutaten:
Verschiedene Gemüsesorten, Reste zum Beispiel:
Ø  Karotten
Ø  Sellerie
Ø  Lauch
Ø  Zwiebeln
Ø   evtl. Knoblauch
Ø Öl zum Andünsten
Ø  Weitere Reste wie Blumenkohl, Rosenkohl, Erbsen,  Fenchel… (was da ist und je nach Geschmack)
Ø  Salz und Pfeffer
Ø  Lorbeerblatt
Ø  Mindestens ein Liter Wasser




Zubereitung:
Gemüse waschen und kleinschneiden. Zunächst die Zwiebeln in Öl andünsten, Knoblauch dazugeben. Dann das ganze Gemüse ein wenig anbraten, so dass der ganze Geschmack abgegeben wird. Nach und nach Wasser zugeben und aufkochen lassen. Nach Belieben würzen.

Das Gemüse ist zu schade zum Wegwerfen. Entweder wird es für die Suppe weiterverwendet (Ich habe es zum Linseneintopf gegeben), oder einfach gleich als gegessen.


Mittwoch, 31. Januar 2018

Schnelles Brot



Nachdem ich dieses kurze Video gesehen hatte, habe ich das Brot sofort gebacken, inzwischen schon öfters immer in verschiedener Zusammensetzung.

Teig, der schon gegeangen ist

Zutatenliste:

§  500 g Mehl
§  250 g aromatische Zutaten
§  1 Würfel Hefe oder 1 P Trockenhefe
§  500 ml lauwarmes Wasser
§  1 ½ Teel. Salz
§  1 Essl. Essig
§   1 Essl. Honig

Zum Mehl: Es können verschiedene Sorten sein, da kann man variieren, wie man möchte, egal ob helles Mehl, oder Vollkornmehl. Ich selbst habe eine Getreidemühle und mahle das Korn, habe also immer Vollkornmehl
Zu den aromatischen Zutaten: Da kann man auch variieren, wie man möchte. Egal ob Nüsse, Gemüsereste, getrocknetes Obst, Körner… - Jedesmal kann das Brot anders werden.
Zur Hefe: Für Anfänger ist es mit Trockenhefe einfacher

Zubereitung (für Anfänger):

Vorbereitung: Kastenform fetten, evtl. noch mehlen
Mehl, Trockenhefe und die anderen Zutaten alle gemeinsam in eine Schüssel geben
und gut verkneten. Mindestens eine Stunde zugedeckt bei Wärme gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten und in eine Kastenform geben. Hier auch nochmals mindestens eine halbe Stunde zugedeckt bei Wärme gehen lassen.

Eine Schüssel mit Wasser ist im Backofen

Backofen auf 200°C mit Ober-/Unterhitze vorheizen. Zum Backen eine Schüssel mit Wasser in den Backofen geben
Ca. 30 Minuten bei 200°C backen, dann auf 180°C runterschalten, nochmals ungefähr eine halbe Stunde backen.
Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
WICHTIG: Nicht zu lange in der Kastenform lassen, wirklich relativ schnell aus der Form nehmen, damit das Brot nicht feucht bleibt!


Tipps: 
Je länger der Teig gehen darf, desto lockerer wird das Brot.(Man könnte also z. B. in der Frühe, bevor man zur Arbeit geht, den Teig zubereiten und das Brot dann backen, wenn man von der Arbeit zurück kommt.) 
Und je länger der Teig geht, desto besser können Menschen, die kein Gluten vertragen, dieses Brot vertagen, falls dort Weizen oder Dinkel dabei ist.
Es können wirklich die verschiedenste Reste verwertet werden, egal ob süß oder salzig. Es kann Schinken sein, oder geröstete Zwiebeln, Gemüse, getrocknete Früchte... 


Guten Appetit!




Donnerstag, 11. Januar 2018

Grundrezept Milchcreme/Puddingcreme



Um Pudding zu machen, muss man nicht unbedingt eine Tüte mit Pulver machen. Das Grundrezept geht ganz einfach und lässt sich variieren.

Zutaten:
 30 g Speisestärke
evtl. Zucker
500 ml Milch
1 Ei
Zum Verfeinern, was einem schmeckt

Zubereitung
Die Speisestärke mit ein wenig Milch anrühren. Je kälter die Milch ist, desto besser. Die restliche Milch  in einen Topf geben, das Ei dazu geben. Diese Mischung zum Kochen bringen dann die angerührte Speisestärke dazu fügen, nur kurz aufkochen lassen.

Zum Verfeinern kann man die verschiedensten Zutaten nehmen. Ich habe eine Schokolade da gehabt, die ich eingerührt habe.   (Siehe oben)



Tipps:
·         Es ist auch möglich, die Gläser von Marmelade, Nuss-Nugat-Creme, Erdnussbutter… auszuspülen. Dafür ist aber wichtig, dass die angerührte Speisestärke noch nicht in der heißen Milch ist.
·  Es ist auch möglich, aus Obst einen Pudding zu machen. Je nachdem, wieviel Wassergehalt dieses Obst hat, variiert die Angabe der Flüssigkeit.
·   Thema Zucker: Das kommt auf den eigenen Geschmack an. Ich selber nehme möglichst wenig

·   Möchte jemand eine eher deftige, würzige Creme machen, könnte Kartoffelstärke genommen werden, ansonsten die andere Speisestärke.

Montag, 1. Januar 2018

Obstpudding


Was tun mit Obst, was schon etwas matschig ist?
Es ist zu schade, um wegzuwerfen.  Ein Supermarkt hier in der Gegend verschenkt solches Obst. Daraus kann man ganz leicht noch einen Pudding machen. – Einen Geschmack, den nicht jeder hat.

Zutaten:
Obst
Milch
evtl. ein Ei
Speisestärke
Zucker nach Bedarf

(von mir keine genauen Angaben, da ich es immer nach Gefühl mache, aber das Grundrezept ist hier nachzulesen)


Zubereitung:
Zunächst einmal –je nach Obst – die Schale entfernen. Das Obst mit etwas von der Milch pürieren.  (Ich hatte Kaki)
Speisestärke mit kalter Milch anrühren
Das Pürierte in einen Topf geben, dazu noch mehr Milch und aufkochen lassen. Speisestärke dazugeben und ungefähr eine Minute kochen lassen.
Wer möchte kann noch ein paar Gewürze dazu geben. Ich habe Vanille Ingwer und etwas Kurkuma dazu gegeben. Es ist jedem selbst überlassen, je nach Obst passt auch anderes.





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