Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

Sonntag, 17. Mai 2020

Dampfnudeln


©Gabriele Rasenberger

Dampfnudeln habe ich als Kind kennengelernt. Die Oma eines Nachbarkindes machte diese. Danach wurden diese einer meiner Lieblingsspeisen. Und es ist wirklich nicht schwierig. Die Zubereitung von Hefeteig habe ich schon hier vorgestellt.
Wichtig: Teig sollte nicht zu feste sein. Evtl. etwas mehr Flüssigkeit.

Wie beim Grundrezept angegeben, Rezept verarbeiten, gehen lassen.
Dann in gleich große Kugeln formen, nochmals gehen lassen

©Gabriele Rasenberger

In eine Pfanne geben:
250 ml Milch 
50-60g Butter
20 g Zucker
1 Prise Salz   

Butter zerlassen und die Kugeln/Nudeln in die lauwarme Flüssigkeit geben.

©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger

Deckel auf die Pfanne/den Topf geben und bei mittlerer Hitze zunächst kurz zum Kochen bringen, dann kurz weiter köcheln lassen. Dies dauert ungefähr 30 - 35 Minuten. Wenn ein leichtes "Singen" zu hören ist, sind die Nudeln fertig. Es steht am Boden eine Kruste
WICHTIG: Deckel darf während des Garens nicht abgenommen werden!

Bei meinen Nudeln (siehe ganz oben) gut zu sehen, dass sich bei den Nudeln auch am Rande des Topfes eine leichte Kruste gebildet hat.

Tipp:
Teig nicht zu sehr süßen und Nudeln mit würziger Soße servieren. Dann statt Milch Wasser in die Pfanne geben.
Wer sich nicht an Dampfnudeln traut, macht Rohrnudeln, also das Garen im Ofen. Dann gibt es allerdings auf allen Seiten die Kruste

Guten Appetit








Donnerstag, 7. Mai 2020

Gemüse fermentieren

©Gabriele Rasenberger

Zugegeben: Auch ich habe mich erst einlesen müssen, was fermentieren ist und wie es funktioniert  Da ich ungenaue Angaben hatte, scheiterte ich bei den ersten Versuchen (da war von zugedeckten Gefäßen die Rede, mehr nicht) Doch nun weiß ich wie es geht.
Ich versuche es nur so gut, wie ich es verstanden habe, zu erklären:  Beim Fermentieren entsteht eine Gärung. Dies geschieht durch die Milchsäurebakterien, die fast alle Gemüse haben 

Was zum Fermentieren gebraucht wird:
Gemüse
Salz (Kein behandeltes Salz, also kein Jodsalz oder ähnliches!)
Flüssigkeit, am besten abgekochtes Wasser
Ein Gefäß, welches sich so verschließen lässt,dass noch Luft und Flüssigkeit austreten kann

Zubereitung:
Gemüse waschen, schneiden und wiegen. - Das Wiegen ist wichtig, weil das Salz hier berechnet wird.

©Gabriele Rasenberger

 Auf 1000g Gemüse sollte man ca 15-20g Salz geben. Wenn ich hier jetzt mit 15g rechne brauche ich 10g Salz. 
Wer wissen will, wie berechnet wird: 
15 (oder 20):1000=
Ergebnis  mal
 die Grammzahl an Gemüse.

Das Salz zum Gemüse geben und gut durchkneten, evtl. ziehen lassen, so dass Flüssigkeit austritt. (Diese kann man später verwenden)
Das Gemüse nun in ein Gefäß geben. Gut zusammenpressen, es soll so dicht wie möglich sein. Es sollte nach oben hin noch ein fingerbreit Platz haben (Ich habe mich daran nicht gehalten, hat trotzdem funktioniert)
Mit Flüssigkeit aufgießen. Die Flüssigkeit soll das ganze Gemüse bedecken. Dann schließen. am besten so, wie bei mir oben zu sehen ist. Nicht öffnen, solange man es nicht essen will.

Nach ein paar Tagen fängt der Gärprozess an. Dieser lässt sich aufgrund der Luftblasen gut beobachten:
©Gabriele Rasenberger

Nach ungefähr vier bis sechs Wochen ist  es fertig. Lässt man das Gemüse noch länger stehen, wird es nur noch saurer.

Gute Tipps habe ich von der Firma Weck bekommen. Da ich in der Nähe wohne, habe ich mir dort im Werksverkauf Gläser besorgt. Hier die Tipps
Zum Salz: kein behandeltes Salz, also kein Jodsalz. Auch vom Meersalz wurde mir abgeraten, denn das Meer ist durch die Umweltverschmutzung nicht mehr sauber. So gibt es viel Plastik im Meersalz.
Unbedingt etwas unter das Gefäß stellen, es könnte Flüssigkeit auslaufen, wenn es gärt. - War bei mir auch der Fall: 
©Gabriele Rasenberger

Begeistert war ich selbst vom Sauerkraut! Ist wirklich toll geworden. (Dazu hatte ich als Flüssigkeit Weißwein genommen)
Vorsichtig sollten die Leute sein, die eine Laktoseintoleranz haben.

Einfach mal ausprobieren.

Guten Appetit!






Montag, 27. April 2020

Fliedergelee mit Sekt

©Gabriele Rasenberger

Der Flieder blüht jetzt. Daher lohnt es sich die Zeit zu nutzen und Gelee zu machen.
Zunächst die Fliederblüten vom Strauch abschneiden. Waschen und nur die Blüten (ohne Ast) in einen Topf geben.


©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger


Mit Wasser überdecken. Auch hier gilt: Je weniger Wasser pro Blüten desto besser.
Das Ganze aufkochen und die Blüten abseihen. Am besten mit einem Tuch, welches noch ausgewrungen werden kann. So kann noch ein wenig mehr Gelee gewonnen werden.

©Gabriele Rasenberger

Abwiegen und genauso viel Sekt dazu geben (Ich hatte etwas mehr als einen Liter und mit entschieden eine Flasche Sekt dazu zu geben, also 0,75 l)

Gelierzucker nach Anweisung  dazugeben (je nachdem, wie das Verhältnis ist.
Und Vorsicht! Durch die Kohlensäure im Sekt schäumt es)
©Gabriele Rasenberger
Durch den Sekt schäumt es bei der Zugabe von Zucker sehr



Nach Anweisung auf der Gelierzucker-Packung aufkochen. Heißen Gelee in ausgewaschene Gläser geben.

Guten Appetit 


Freitag, 17. April 2020

Süßspeise aus Brot

© Gabriele Rasenberger

Was mit altem Brot machen? Es ist zu schade einfach wegzuwerfen. Leider konnte ich bei verschiedenen Menschen jedoch beobachten, dass genau dies gemacht wird. Oder, was genauso schlimm ist: Es wird (wilden) Tieren zum Fressen gegeben. Nur zur Info: Das ist für ganz viele Tiere nicht gut, sie können sogar daran sterben.

 Zutaten:
altes (Weiß)Brot
Milch
evtl. Zucker
nach Belieben: Puddingpulver, Vanilleschote, Obstaroma....


Zubereitung:

Das Brot wird in feine Scheiben geschnitten.
Inzwischen wird die Milch aufgekocht.  Diese dann heiß über das Brot gegeben.

Varianten
  • Statt Milch einen Pudding zubereiten, mit mehr Milch als sonst
  • Obst dazu geben
  • Obst: Aus dem Glas oder der Dose, dann die Flüssigkeit zur Milch geben
  • Ein Aroma dazugeben, welches besonders gut schmeckt.

Die Variationen sind vielfältig. Manche kennen die Speise als Kirsch-Michel. Aber man kann viel mehr daraus machen.


Guten Appetit!






Dienstag, 7. April 2020

Schweinezunge zubereiten

 
© Gabriele Rasenberger


Schweinezunge gibt es kaum zu kaufen. Über die sozialen Medien bin ich aufmerksam geworden, da jemand davon schwärmte.
Schweinezunge ist wohl nur über den Bauern des Vertrauens zu bekommen, wenn man höflich nachfragt. Ich bekam es im Bauernladen. Erfuhr aber gleichzeitig: Sie wird heutzutage in Schwarzwurst verarbeitet. Daher ist es also notwendig, zum Bauern des Vertrauens zu gehen, um zwischendurch Schweinezunge zu bekommen.

Die Zubereitung ist die gleiche wie bei Rinderzunge.





Zum Thema Haut abmachen: Dafür hatte ich mir die Zunge angesehen. Ich hatte zwei Schweinezungen. Bei der ersten hatte ich begonnen. –Die Haut ist aber so zart, dass man diese mitessen kann.

Guten Appetit



Tafel und Foodsharing - Ergänzung oder Konkurrenz?

© Gabriele Rasenberger  Ergänzen sich die Tafel und Foodsharing, oder ist es eine Konkurrenz, wie manche meinen? Da kann man ganz einfach ma...