Kochen aus Resten, einfachen Zutaten...

Dienstag, 2. April 2019

...aus Zitrusfrüchten.

© Gabriele Rasenberger

Zugegeben: Diesmal handelt es sich um kein Rezept zum Kochen oder Backen. Aber es werden Reste von Obst verwendet. Und zwar Obstschalen von Zitrusfrüchten.
Wer Bio-Obst kauft, der reibt die Schale vielleicht in sein Menü hineine. Aber auch Schale von behandelten Früchten kann noch verwendet werden. Es kann Reiniger gemacht werden.

Zutaten:
Zitrusfrüchte, nach Obstsorten getrennt
Tafelessig (kann der günstigste sein)

©Gabriele Rasenberger

Zunächst die Schale vom Obst entfernen, bzw. das Obst aus der Schale essen. Wenn noch Obstreste an der Schale sind, diese entfernen.

© Gabriele Rasenberger

Die Schalen in ein Gefäß füllen und mit Essig bedecken.  Alle Schalen sollen bedeckt sein. Das ist wichtig, weil die nicht bedeckten Schalen sonst schimmeln könnten. 

©Gabriele Rasenberger


Ungefähr drei bis vier Wochen stehen lassen, dass ist der Reiniger fertig.

WICHTIG: 
Der Reiniger enthält Essig, kann also nicht für alles verwendet werden. Stein zum Beispiel darf nicht mir Essig gereinigt werden.





Sonntag, 3. März 2019

aus gegorenem Müsli

Sorry, diesmal habe ich vergessen ein Foto zu machen, ich werde es nachholen.

Müsli - viele essen es gerne, nehmen es z. T. in die Arbeit mit, geben es den Kindern mit. 
Aber was ist, wenn es dann zu lange steht, die Kinder vielleicht vergessen, die Dosen wieder abzugeben und dann  das Müsli anfängt zu gären?
Wegwerfen? Wahrscheinlich werden jetzt viele mit Ja antworten, doch das ist keine Option, auch wenn das Müsli gärt.

Erst mal: Warum gärt es denn? Ganz einfach: Es entsteht eine Verbindung zwischen den Milchsäurebakterien und dem Hafer, ähnlich wie beim Sauerteig, z. B. wie bei "Hermann".

Daher der Tipp: Alles zusammen pürieren und dann als Sauerteig mit etwas Obst ansehen. Als Kuchen weiterverarbeiten.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Brot mit Grundteig "Hermann"

© Gabriele Rasenberger

Vor längerer Zeit habe ich ein schnelles Brot vorgestellt. Dieses kann auch mit einem Teil des Grundteigs Hermann gemacht werden.
150 - 200g des Grundteiges von "Hermann" nehmen. Sowohl von der Flüssigkeit als auch vom Mehl soviel auffüllen, dass es je 500 g/ml aufgefüllt werden, denn es schon dabei. Diesen Teig dann nochmals einen ganzen Tag gehen  lassen. Die restlichen Zutaten zugeben und backen.

Guten Appetit.

©Gabriele Rasenberger


Donnerstag, 7. Februar 2019

Grundrezept "Hermann"

© Gabriele Rasenberger

„Hermann“ wenn ich diesen Namen in Zusammenhang von einem Kuchen nenne, können sich bestimmt noch einige daran erinnern.  Nun kommt das Grundrezept. Wichtig zu wissen: Es braucht mehrere Tage, bis der Teig fertig ist.
1.       Tag: „füttern“:
Ansetzen mit 100 g Weizenmehl Typ 405, 1 EL Zucker, 2 TL Trockenhefe, 150 g lauwarmes Wasser.
 Den Teig zwei Tage zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, dann in den Kühlschrank stellen



© Gabriele Rasenberger
Teig nach dem Ansetzen am ersten Tag

1.       – 4. Tag: täglich umrühren.
5. Tag: nochmals füttern mit 150 g Mehl, 150 g Zucker, und 150 ml Milch.
6. – 9. Tag: täglich umrühren
10. Tag: Den Großteil des Teiges verarbeiten den Rest aufheben

Mit dem Teig kann Brot oder Kuchen gemacht werden, je was man machen will. Ich selbst bin gerade am Versuchen und mache eigentlich beides. Einfach ein viertel zurücklassen, ein Rezept aussuchen und mit den Zutaten des Gebäcks weitermachen.

WICHTIG ZU WISSEN:
Auf keinen Fall mit Metall umrühren oder in eine Metallschüssel geben. Das mag Hermann nicht.
Immer wieder nachsehen, wie Hermann aussieht. Wenn kleine Bläschen entstehen ist der Sauerteig fertig. Entweder nochmals füttern oder verarbeiten.
Wer Vollkornmehl nehmen möchte, muss davon ausgehen, dass der Teig schon eher fertig ist. Daher eher verarbeiten, sonst wird er schlecht.
Den Teig im Kühlschrank aufbewahren, am besten in einem Glas, welches man verschließen kann. Und nicht vergessen: Täglich umrühren.



Montag, 28. Januar 2019

... statt Fleisch

© Gabriele Rasenberger

Es gibt Gemüsearten, die eignen sich genial zum Panieren- und als Fleischersatz. Ich habe mich hier für Knollensellerie entschieden.


©Gabriele Rasenberger

Zubereitung:
Knollensellerie waschen, schälen und in Scheiben schneiden (ungefähr ein cm dick)
Dann durch die Panierstraße durcharbeiten.

Meine Panierstraße besteht aus Mehl, Eier mit Gewürzen und statt Paniermehl Kartoffelchips 


©Gabriele Rasenberger


© Gabriele Rasenberger

Das ganze zum Schluss anbraten.

Guten Appetit.



Tafel und Foodsharing - Ergänzung oder Konkurrenz?

© Gabriele Rasenberger  Ergänzen sich die Tafel und Foodsharing, oder ist es eine Konkurrenz, wie manche meinen? Da kann man ganz einfach ma...